Ich hoffe, sie sind mit Freude, Zuversicht und Ihren lieben Menschen an der Seite gerutscht. Die einen haben ihre Vorsätze schon umgesetzt, andere haben sie schon wieder vergessen, oder verschämt begraben, oder gar keine gemacht.
Diesen Beitrag habe ich für den BärnerBär geschrieben, wo ich meine Gedanken seit 2017 zuerst als Stadträtin dann als Nationalrätin regelmässig als Kolumne veröffentlichen darf. Hier findest du weitere Kolumnen.

Ich überlege mir alle Jahre, in welche Rollen ich besonders viel Kraft stecken möchte. Wir alle haben ja ganz viele verschiedene Rollen in unseren Leben. Ich zum Beispiel bin (in zufälliger Reihenfolge) Co-Gründerin von Sunraising, Nachbarin, Vorstandsmitglied der Dampfzentrale und von Fussverkehr Kanton Bern, Mitbewohnerin, Fraktionspräsidentin im Stadtrat Bern, Freundin, Co-Präsidentin von SIBA Soziale Innovation Bern, Gotte und Cousine, Kolumnistin beim BärnerBär, Shiatsu-Praktikerin, Tochter, Schwester, Organisatorin von Fyrabediscos, Wellenreiterin und Gelegenheitsyogi, Liebhaberin von Franciacorta, Barbaresco, Dolcetto und Arneis, Serienglotzerin, Doktor der Literaturwissenschaft, Anglophile, Teetrinkerin, und, dieses Jahr, Grossratskandidatin. Diese leicht chaotische Liste zeigt mir, weshalb ich ein so schönes Leben habe: ich darf mich meinen Fähigkeiten entsprechend einsetzen im Beruf und im gesellschaftlichen Engagement in Bern, ich mag geniessen, und zwar am liebsten mit den Liebsten. Was will man mehr!
Falls Sie auch Lust haben auf ein bisschen mehr Chaos und Genuss, priorisieren Sie doch ihre Rollen im gesellschaftlichen Engagement. Melden Sie sich bei einem Verein oder einer Organisation die Sie lustig oder beeindruckend oder inspirierend finden. Es gibt nichts, was es nicht gibt! Und alle sind froh um Sie.
